Anmerkung:

unterhalb des Artikels "was tun bei Hochwasser?" werden die verschiedenen Hochwasserereignisse eingefügt, immer das jüngste zuoberst.


Was tun bei Hochwasser?

Das Bundesministerium des Inneren in Kooperation mit dem Verteidigungsministerium gibt auf der Seite des FIB (Fachinformation Bundesbau)

eine Download-Fibel heraus, die man hier herunterladen kann:

 

https://www.fib-bund.de/Inhalt/Themen/Hochwasser/

 

Ein informativer Artikel auf t-online vom 22.02.2021 fasst es kurz zusammen:

https://www.t-online.de/heim-garten/wohnen/id_81750220/keller-unter-wasser-diese-fuenf-schritte-sind-nun-zu-tun.html

 

 


In den Morgenstunden des 1.8.2021 steigt die Rotach wieder auf knapp 2 m Pegelstand

Der 5. Hochwasserstand während des Sommers reicht wieder an die Pegelmarke von 2 m heran. 

 

Auch im Deggenhauser Tal denkt man seit den Vorkommnissen in Ahrweiler über die Hochwassersituation nach

Artikel im Südkurier vom 03.08.2021

 

 

 



Dauerregen durch Tief Bernd am 14. und 15. Juli 2021

Dauerregen lässt die Rotach zum vierten Mal in Folge über 1,50 steigen. Am Vormittag des 15.07. wird wieder die 2-m-Marke geknackt.

 

Auch der Bodensee nähert sich mit seinem Pegel von 4.65 m einer Marke von 4,80 m, bei der von Hochwassergefahr die Rede ist.

Zum Vergleich: der höchste Bodenseepegel der jüngsten Vergangenheit lag am 11.06.1999 bei 5,65 m (Pegel Konstanz).

 

Schlimmer hat es verschiedene Orte in Rheinland-Pfalz, der Eifel und NRW getroffen. Hier wurden Talsperren notabgelassen, Dörfer überschwemmt mit Wasserhöhen bis zu 3 m, am 15.7. wird von 42 Todesopfern und bis zu 70 Vermissten gesprochen.

 

Am Bodensee und seinen Zuflüssen ist die Lage angespannt aber nicht katastrophal.

 

Die Veränderungen am Jetstream sind aber lt. Klimaforschern die Ursache für das regenreiche Tief, das sich über Mitteleuropa dreht und nicht vom Fleck kommt.

 



Starkregen am 7., 8. und 9. Juli 2021, Pegel bis 2,30 m

Am 9. Juli 2021 steigt die Hochwassermarke nach einer Nacht mit Starkregen zum dritten Mal in kurzer Abfolge deutlich  über die seitlichen Böschungen hinaus.

 

Wenn die Vegetation in der Umgebung der Rotach intakt und hoch ist, kann man aber erwarten, dass hier viel Wasser zurückgehalten, gespeichert und verdunstet werden kann.

 

Hochwasserpegel sind während der Vegatationszeit der Pflanzen weniger hoch und weniger sprunghaft, als im Winter.

 

 

09.07.2021, 9.30 Uhr: Die anrauschende Rotach hat mit Abflussmengen von 30 bis 40 cbm/sec die provisorischen Baustellendämme regelrecht "zerschossen". Ausgelegt sind die Baustellenarbeiten auf die mittleren Abflussmengen von 2 - 5 cbm/sec
09.07.2021, 9.30 Uhr: Die anrauschende Rotach hat mit Abflussmengen von 30 bis 40 cbm/sec die provisorischen Baustellendämme regelrecht "zerschossen". Ausgelegt sind die Baustellenarbeiten auf die mittleren Abflussmengen von 2 - 5 cbm/sec

 

Weitere Fotos zu den jeweiligen Hochwässern findet man während der Umbauzeit des Rundelwehres unter "Historie"  in der dortigen Rubrik 

 

Umbau des Rundelwehres 2021

 

 



Unwetter vom 29.06.2021, Hochwassermarke bis 2,40 m

Weitere Stürme mit Regen- und Hagelschauern führen am 29.06. zu zwei Hochwasserpeaks, einmal bis 2 m und ein weiteres mal

bis 2,40 m, jeweils innerhalb weniger Stunden nach den Niederschlägen.

 



Unwetter vom 23.06.2021, Hochwassermarke bis 1,40 m

Am 23.08.2021 gegen 20.30 Uhr fegt ein heftiger Sturm mit Starkregen über Süddeutschland. Die Rotach steigt bis auf einen Pegel von 1,40, bleibt aber über längere Zeit auf hohem Niveau.

Ein Zeichen, dass der Hauptteil des Wassers doch in der Fläche aufgefangen wird und erst nach und nach an den Fluss abgegeben wird.

 

Die Sommermahd in der Nähe der Rotach verringert diese Speicher-, Verdunstungs- und Kühlungsleistung der natürlichen Flächen.

Sie schwächt die Widerstandskraft der Pflanzen für die immer heißeren Tage im Juni und Juli und unterbricht die Blüten- und Samenausreifung. Die Insektenentwicklung wird sowohl im Nahrungsangebot als auch im eigentlichen Lebenszyklus empfindlich gestört.

 



Hochwasser vom 29.01.2021

Zur Beschreibung des Hochwassers klicken Sie bitte auf "Rotach heute", der betreffendeArtikel befindet sich ganz unten.

 

In diesem Artikel wollen wir die gedankenlose Vermüllung der Rotach, die nach jedem Hochwasser sichtbar wird, und mutwillige und vermeidbare damit auch die Verunreinigung unseres Trinkwassers mit Microplastik anprangern.

An der Rotach sind nach jedem Hochwasser die flankierenden Weidengebüsche voller Müll und Plastikfahnen. Leider gibt es noch keinerlei städtische Aktionen, die diesen Mißstand beheben könnten. Besonders gruselig ist der Gedanke, dass in den Büschen nur ein Bruchteil dessen hängt, was durch den Fluss in den Trinkwasserspeicher Bodensee gespült wurde.