der Biber an der Rundelmühle


waren die Baumfällungen in diesem Umfang wirklich nötig?

am 31. Januar 2019 entstanden die Fotos im Slider links.

Wo vorher dichte Büsche waren, ist nun freie Fläche.

Normalerweise muss man schon die Bäume fällen, die der Biber annagt, wenn sich dort auch Menschen bewegen. aber Weidenstrünke müssten nicht komplett gekappt werden. 

Der Biber fällt in aller Regel nur innerhalb eines 10-m-Streifens neben dem Gewässer. An der Rotach sollten per Gewässergesetz die Böschungen 15 m breit sein. Sind sie aber fast nirgends.

 

Der Biber ist im Winter sehr aktiv mit Holzfällungen und baut seine Dämme im Frühjahr. In der Regel werden nur Weichholz-Bäume von im angenagt.

 

Interessantes zum Bibermanagement findet man hier:

Naturwald-Akademie

Zitat:

In den von Bibern angelegten Auen fliegen mehr Libellen, schwimmen mehr Fischarten und Frösche, wachsen Sumpfdotterblumen und seltene Pflanzen. An Biberseen leben Teichrohrsänger, Wasserrallen und manchmal sogar Schwarzstörche. Biber bringen biologische Vielfalt in die Landschaft. Indem sie die Ökosysteme stärken, helfen sie auch dem Menschen. Starkregen fließen in Biberlandschaften langsam ab und verhindern so Überschwemmungen. Da der Grundwasserspiegel in vom Biber gestalteten Landschaften höher liegt, überstehen die Gebiete Dürreperioden besser.



am 14.05.2021:

kurz vor dem Beginn der Umbauten am Rundelwehr sind vom Biber viele Spuren zu sehen.

3 Trampelpfade, auf denen er von der Rotach zum Allmannsweiler Bach kommt und 2 Biberbauten

 

Es wäre ökologisch von großer Bedeutung, wenn der Biber hier ein zu Hause fände und man ihm hier so viel wie möglich Freiraum lassen könnte.



am 14.05.2021 am Allmannsweiler Bach  in der Nähe der Biberdämme entdeckt, aber sicher von Zweibeinern errichtet:

 

ein beeindruckendes Beispiel von Schwemmholzkunst

Vielleicht auch eine Art von Behausung?

 

Schön, dass es noch Kinder gibt, die an Bächen Dinge bauen.